Green Business ist ein wichtiger Standortfaktor
Für viele Unternehmen wird der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ein immer wichtigeres Thema. Drei Viertel (75 Prozent) der deutschen Unternehmen messen Green Business eine hohe Bedeutung für ihren zukünftigen Erfolg und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu. So lautet das Ergebnis der Studie „Green Business – IT als Innovationstreiber für Nachhaltigkeit“, die vom Hightech-Verband BITKOM in Kooperation mit der Unternehmensberatung BearingPoint durchgeführt wurde.
Green Business bezeichnet ganzheitliches, ökologisches Wirtschaften eines Unternehmens mit dem Ziel, schädigende Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden bzw. zu vermindern und gleichzeitig Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs umzusetzen.
Die Studie basiert auf einer Befragung von 280 Unternehmen aller Branchen, die vom Green IT Beratungsbüro des BITKOM und BearingPoint durchgeführt wurde. Die Untersuchung zeigt, dass Green Business kein Nischenthema mehr ist, sondern sich in Zeiten steigender Strompreise und instabiler Energieversorgung als wichtiger Standortfaktor etabliert.
Knappe finanzielle Mittel sind laut Umfrage das größte Hindernis für Green IT. Dennoch hat sich nur knapp die Hälfte der Unternehmen mit einschlägigen staatlichen Förderprogrammen befasst. Genutzt werden öffentliche Mittel sogar nur von jedem zwanzigsten Unternehmen.
Über die Hälfte der Studienteilnehmer gaben unabhängig von der Unternehmensgröße an, in den nächsten drei Jahren in Projekte zur Förderung von „Nachhaltigkeit durch IT“ investieren zu wollen. Allerdings fehle es oft an strategischen Ansätzen, innovative IT für eine bessere Ressourceneffizienz und damit als Beitrag zur Nachhaltigkeit einzusetzen.
Dabei können IT-gestützte Systeme und IT-getriebene Innovationen den Schlüssel zu ressourcenschonenden Verfahren in der gesamten Wertschöpfungskette bilden. IT ist eine Basis- und Querschnittstechnologie im Klimaschutz und kann als Katalysator für die Nachhaltigkeitsbemühungen der Unternehmen dienen.

