Die ersten Vorboten des Winters machen sich bemerkbar und mit ihnen kündigt sich auch die alljährliche Grippewelle an. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza der Robert Koch-Instituts und das European Centre for Disease Prevention and Control registrieren die ersten vereinzelten Erkrankungen. Hierüber berichtet das Deutsche Ärzteblatt in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die meisten europäischen Sentinel-Initiativen beginnen Mitte Oktober mit der Suche nach Grippeviren. Ein Gruppe von Praxen registriert die auftretenden akuten Atemwegserkrankungen (ARE) und schickt bei Verdacht Proben an zentrale Labore. Europaweit wurden in der 40. Kalenderwoche 108 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt. In Deutschland waren es in der 41. Kalenderwoche 29 Fälle.

Aller Voraussicht nach werden die Erkrankungszahlen in den nächsten Wochen noch nicht ansteigen. Die eigentliche Grippewelle beginnt erst in den Wintermonaten. In den letzten beiden Jahren gab es die meisten Erkrankungen zwischen Januar und März.

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