In Deutschland arbeiten rund 70 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit. Die Beschäftigungslandschaft unterscheidet sich jedoch stark. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor (BT-Drs. 20/8151).

Mitte des Jahres 2022 (die Daten für 2023 lagen noch nicht vor) hat es in Deutschland nach Angaben der Bundesregierung rund 34,45 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gegeben. Davon waren rund 24,2 Millionen oder 70 Prozent sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte und rund 10,2 Millionen oder 30 Prozent sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigte. Hinzu kommen noch rund 4,38 Millionen ausschließlich geringfügig Beschäftigte.

In der Gruppe der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten gibt es allerdings Unterschiede. So gehören hierzu bei den Helfern rund 58 Prozent (rund 3,24 Millionen), den Fachkräften 71 Prozent (rund 13,53 Millionen), den Spezialisten 78 Prozent (rund 3,66 Millionen) und den Experten 75 Prozent (rund 3,62 Millionen) der Beschäftigten. Sind es 87 Prozent (rund 16,15 Millionen) der Männer, die sozialversicherungspflichtig in Vollzeit arbeiten, so erreicht der Anteil bei den Frauen nur 50 Prozent (rund 8,05 Millionen).

Auch beim Gehalt liegen die Männer in der Gruppe der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten vorne. So erzielten sie 2022 ein mittleres Bruttomonatsentgelt (Median) von 3.779,00 Euro. Frauen hingegen erreichten insoweit nur einen Wert von 3.413,00 Euro. Das sind rund 10 Prozent weniger.

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